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Papaya
- die Wunderfrucht von
Dirk Riske
Wenn
ich eine gute reife Papaya verzehre fühle ich mich wie im Paradies,
wie auf eine wunderschöne tropische Insel. Papaya ist für mich
eine der besten Früchte die es gibt. Sie sieht wunderschön aus
von innen mit ihrem roten Fruchtfleisch voll mit Carotine und Lykopene
gegen oxidativen Stress. In der Mitte sind die schwarzen Pfefferkörner
ähnlichen Kerne die auch als Pfeffer verwendet werden können,
diese sind bei einer reifen Papaya voll mit Papain, dieses Enzym hilft
bei der Eiweißverwertung und aufspaltung.
Man kann natürlich auch die Papaya unreif verzehren, sie gilt dann
mehr als Gemüse im Ausland. Die unreife Papaya ist überdimensional
voll mit Papain. Dieses hilft bei der Aufspaltung von Eiweißen und
verdaut Würmer insbesondere für Fleischesser sehr wirkungsvoll.
Sie hilft als Kraut oder püriert harte zähe Verschlackungen
des Darmes aufzulösen. Dr. Vogel aus der Schweiz der 96Jahre alt
wurde hielt viel von der Papaya. Wenn er in den Tropen unterwegs war so
verzehrte er immer ein Stück unreife Papaya oder nahm etwas von den
Papayablätter, so war er immer gewappnet gegen die tropischen Parasiten.
Auch Dr. Norman Walker (116J.) hat Papaya empfohlen
insbesondere als Saft gegen verschiedene Krankheiten.
Auch
ich habe Papaya Immer wieder Kurweise verzehrt mal als ganze reife Frucht
mit Kernen gut gekaut. Dann mal wieder als Saft von einer grünen
unreifen Papaya.
Immer wieder wundern sich Leute wie ich als veganer Rohköstler so
stabil und auch muskulös sein kann, die meisten seien doch zu dünn.
Dies liegt einmal an eine sportliche Betätigung und das ich Papaya
verzehre, die hilft die Eiweißsynthese zu verbessern dadurch bessere
Muskulatur.
Wer
jeden Morgen eine Papaya auf leeren Magen verzehrt wird nach zwei Wochen
seinen Eiweißstatus so verbessert haben das er es bemerkt und sogar
mit weniger Schlaf aus kommen.
Die
Papaya oder Baummelone ist ein natürlicher Nahrungsergänzer.
Die in der Frucht enthaltenen Stoffe sind unverzichtbar für den menschlichen
Organismus.
Folgende
Inhaltsstoffe:
Alkaloide
(Carpain) · Amine (Serotonin) · Carotinoide (Lycopin) ·
Enzyme (Chymopapain, Lipase, Lysozym, Papain) · Mineralstoffe (Kalium,
Kalzium - Calcium, Magnesium) · Spurenelemente (Eisen) ·
Vitamine (Beta-Karotin, Vitamin A - Retinol, Vitamin B1 - Thiamin, Vitamin
B2 - Riboflavin, Vitamin B3 - Niacin, Vitamin B6 - Pyriodoxin, Vitamin
C, Vitamin E)
Papaya
kann gegen folgende Krankheiten helfen:
- Blähungen
- Furunkel
Geschwüre
- Immunschwäche,
Schwache Abwehrkräfte, Abwehrschwäche
- Sodbrennen
- Verstopfung
(Obstipation)
- Warzen
- Wunden
- offene Wunden
Therapeutische
Eigenschaften:
- entschlackend
- immunstimmulierend
- oxidationshemmend
-
krebsvorbeugend (antioxidativ)
- verdauungsfördernd
- wurmabtötend
Die
Papaya, auch Baummelone genannt, stammt ursprünglich aus den Tropenwäldern
Brasiliens. Heute wird sie auch in Florida, Hawaii und Südostasien
angebaut. Unter der grünen bis gelben Schale befindet sich das orangefarbene
Fruchtfleisch, das die braun-schwarzen Kerne umschließt.
Die
Carica oder Melonenbaumfrucht gehört zu der Gattung der Melonen Gewächse
mit rund 20 Arten in den warmen Gebieten ; meist zwei gehäusige,
nur selten mehr als 10 m hohe Bäume mit mehr oder weniger fleischigen
weichen Stämmen und großen, schopfig angeordneten, lang gestielten
Blättern; bei einigen Arten sind die Beerenfrüchte essbar. Der
Melonenbaum i.e.S. ist in zahlreiche Sorten in den gesamten Tropen weithin
kultivierte Carica papaya, ein 4-8 m hoher, schnell wachsender Schopfbaum
mit großen, gelappten Blättern und gelblich weißen eingeschlechtlichen
Blüten. Die ei- bis birnenförmigen, melonenartigen, grünen
im reifen Zustand gelblich weißen, selten rötlichen Beerenfrüchte
(Papayafrüchte, Baummelonen) sind etwa kopfgroß und werden
bis zu 5 kg (i.R. etwa 1kg) schwer. Das Fruchtfleisch ist gelb bis lachsrot
und enthält zahlreiche schwarze Samen, die kresseartig scharf schmecken
und nicht gegessen werden außer man wendet sie therapeutisch an
oder zum würzen. Da es nahezu frei von Fruchtsäuren ist, schmeckt
es sehr süß. Alle Teile der Pflanze, bes. aber die unreifen
Früchte, enthalten Milchsaft, der auf Grund seines Gehalts an dem
Eiweiß spaltenden Enzym Papain zur Herstellung von Arzneimitteln
(Enzympräparate), Fleischweichmachern u.a. genutzt wird.
Das
Fruchtfleisch der Papaya ist weich und sehr süß, im Geschmack
ähnelt es der Melone und Aprikose. Es ist sehr kalorienarm, enthält
aber sehr viel Vitamin A und viel Vitamin C, außerdem fördert
es die Verdauung. Die getrockneten Kerne sind pfeffrig scharf und können
zerstoßen zum Würzen von Fleisch verwendet werden. Das Fruchtfleisch
der Papayas wird roh gegessen, als Kuchenbelag, Süßspeise oder
zusammen mit anderen Früchten als Fruchtsalat gereicht oder scharf
gewürzt in süß-saueren asiatischen Gerichten verwendet.
In Gelees können Sie nicht verwendet werden, da ein Inhaltsstoff
das Gelieren verhindert. Papayas werden das ganze Jahr angeboten, besonders
gut sind sie im April und April. Es sollen nur reife Früchte gekauft
werden, da sie schlecht nachreifen oder bewusst unreife kaufen um sie
für bestimmte Zwecke einzusetzen.
Papayakerne
sind die getrockneten dunkelbraunen, fast schwarzen Kerne der Papayafrucht
aus Südamerika. Papayakerne, mit denen bereits die Inkas würzten,
werden so gut wie nie in den Gewürzregalen angeboten. Man kann sie
leicht selber gewinnen, indem man die Kerne sorgfältig vom Fruchtfleisch
befreit und bei etwa 30-50 Grad im Backofen trocknet. Da das Aroma nach
dem Mahlen schnell verfliegt, sollten die Kerne erst kurz vor Gebrauch
im Mörser zerstoßen oder in einer Pfeffermühle gemahlen
werden. Papayakerne haben ein mildes pfeffriges Aroma, das lange nachwirkt.
Sie sind eine interessante Alternative zum Pfeffer.
Wertvolle
Enzyme für Magen und Darm
Papaya
enthält wichtige Enzyme, wie Papain, Chymopapain, Lysozym und Lipase.
Die Enzyme haben die Kraft, Eiweiße und Fette zu verdauen. Im Magen
und im Darm bricht das Enzym Papain z.B. die Fasern von Fleisch auf und
beschleunigt den Umwandlungsprozess von Eiweiß und Aminosäuren.
Eine gründliche Verdauung wird dadurch erzielt und die "Nahrungsabfälle"
werden ohne Blähungen und Gährungsprozesse auf natürliche
Weise ausgeschieden. Papaya entsäuert den Organismus und baut Ablagerungen
von Schlacken im Verdauungstrakt und im Gewebe (Cellulite, Problemhaut,
Allergien) auf natürliche Weise ab. Papaya liefert alle wichtigen
Lebensbausteine (Nähr- und Ballaststoffe) und unterstützt den
Abbau von überflüssigen Pfunden. Magen und Darm sind Teile unseres
Verdauungssystems. Das ist der Bereich, wo die aufgenommene Nahrung in
für den Körper wertvolle Biostoffe zerlegt und somit nutzbar
gemacht werden. Die Intaktheit unseres Verdauungssystems ist ein wesentlicher
Faktor, der entscheidend dafür verantwortlich ist, ob die über
die Nahrung zugeführten Stoffe auch tatsächlich ihr Ziel erreichen
und ihre Funktion im Körper wahrnehmen können. Außerdem
ist ein sehr großer Teil unseres Immunsystems im Darm angesiedelt.
Hier werden schädliche Krankheitserreger abgewehrt und können
so nicht in den Blutkreislauf gelangen. Somit sind ein gesunder Magen-
und Darmbereich die Grundvoraussetzung für unsere Gesundheit.
Ich
kann nur raten die Papaya sowie andere Früchte auf leeren Magen zu
verzehren und dann mindestens 20min. warten bis etwas anderes als Früchte
verzehrt werden, sonst kommt es zu Gärungen und nicht so schöne
Begleiterscheinungen.
Anwendung:
Als allgemein gesundheitsförderndes Obst isst man die reife Papaya
am Besten frisch mit etwas Zitronensaft.
Wer die Wirkung der Enzyme auf den Verdauungstrakt ausnützen will,
sollte zu oder nach den Mahlzeiten getrocknete grüne Papaya ("Papayakraut")
zu sich nehmen; auf genug Wasseraufnahme ist zu achten.
Wer unter Magenschleimhautentzündung leidet, sollte mehrmals täglich
etwa 5 bis 8 der Kerne kauen. An den pfeffrigen Geschmack gewöhnt
man sich schnell. Auch hier ist die gleichzeitige Aufnahme von viel Wasser
wichtig.
Halima Neumann hat sich ein Jahr von Papaya und frischen Kokosnusssaft
ernährt und sich so von Krebs befreit.
Die Aborigines in Australien und die Kahunas auf Hawaii setzen die Papaya
als Heilmittel gegen Krebs ein. Die Papaya sollte dazu halbreif sein,
zwischen gelb und grün.
Halima Neumann, die von ihrem Magenkrebs geheilt wurde, indem sie sechs
Monate lang den Saft der Papaya trank, täglich einen halben Liter,
und danach aß sie jeden Tag halbreife Papayas. Die meisten Enzyme
sind im Fruchtfleisch der unreifen Papaya und den Samen der reifen Frucht
enthalten. Unreife Papayas schmecken bitter, so dass ich sie normalerweise
nicht verzehren würde.#
Die unreife Papaya ist die einzige unreife Frucht, die den Körper
alkalisch macht! Gut für sie: Nach dieser Kur entschloss sie sich,
ihre Ernährungsgewohnheiten zu ändern und zur Rohköstlerin
zu werden, und begann außerdem damit, zu meditieren und Probleme
ihrer Kindheit aufzuarbeiten. Jetzt ist sie fünfzig Jahre alt, gesundheitlich
voller Lebenskraft und hat einige Bücher in deutscher Sprache über
ihre Erfahrungen geschrieben. Sie lebt auf den Kanarischen Inseln und
hält Seminare über eine gesündere Lebensweise mit Rohkost
und den biologischen Anbau von Papayas.
Dreimal täglich frisch gepresster Saft aus einem Kilo grüner
Papaya - das hat mich vom Krebs befreit", behauptet Betriebswirtin
Halima Neumann (55).
Rezepte:
Papaya
Fruchtsalat
Vermischen Sie Stücke reifer Papaya mit Bananen- und Mangospalten
und servieren Sie diese mit etwas Zitronensaft.
Papaya
Fruchtmus
Für dieses Mus benötigen Sie fünf getrocknete Aprikosen,
einen großen Apfel, eine halbe Papaya, geschält und in Stücke
geschnitten. Weichen Sie die Aprikosen über Nacht ein. Geben Sie
alles in einen Mixer und vermischen Sie es, bis eine weiche Masse entstanden
ist. Großartig zum Frühstück, kann das Mus jedoch auch
als Dressing für Obstsalate dienen.
Piña
Colada
Für dieses gesunde Getränk benötigen Sie eine Tasse Fruchtfleisch
der Ananas, eine halbe Papaya, geschält und in Stücke geschnitten,
eine Tasse frisches geschnittenes Kokosmark, sowie eine halbe Tasse reines
Wasser, wenn gewünscht. Geben Sie die Ananas- und Papayastücke
in den Entsafter und vermischen Sie alle Zutaten im Mixer. Servieren Sie
das Ganze mit einem Blatt Minze. Einfach köstlich!
Papaya-Salsa
Sie benötigen 1 ½ Tassen Papaya, in Stücke geschnitten;
dieselbe Menge süße, rote Peperoni, einen Teelöffel Zitronensaft,
einen Teelöffel Honig, sehr wenig gemahlenen roten Pfeffer. Mischen
Sie alle Zutaten miteinander und Sie erhalten einen großartigen
Dipp für einen Rohkostsalat.
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